26.04.2013 § Kommentare deaktiviert § permalink
Dessous, Düfte und Lovetoys per Mausklick – das ist Amorelie, der neue Premium Lifestyle Onlineshop für sinnliche Produkte. Das Berliner Startup bietet, speziell zugeschnitten auf eine weibliche Zielgruppe, hochwertige Produkte rundum Liebe, Lust und Leidenschaft, kurz: Alles für das sinnliche Wohlbefinden der modernen Frau. Doch neben Lingerie, Düften und Lovetoys hält noch ein weiterer Faktor den Shop auf Erfolgskurs: minubo – die Business Intelligence Lösung der nextel BI Solutions GmbH.
In Zeiten von Sex and the City und Shades of Grey ist es höchste Zeit, insbesondere einer weiblichen Zielgruppe ein angenehmes, tabufreies Shopping sinnlicher Produkte zu ermöglichen, so beschreibt Lea-Sophie Cramer die Idee ihres Startups – und das gleich in der Online-Variante: „Dabei ist Amorelie weit mehr als ein Shop – wir verstehen uns als Lifestyle-Plattform, ausgerichtet an den drei Hauptelementen Produkte, Magazin und Design. Unsere Kundinnen werden angenehm unterhalten, können sich informieren und unsere Produkte direkt kaufen – ganz ohne Tabus.“ Präsentiert in einer feminin-eleganten Shop-Atmosphäre, frei von jedem Sexshop-Klischee, finden Amorelie-Kundinnen dabei ein Portfolio vor, das breiter ist als das des klassischen Offline-Shops – Dessous, Toys, Bücher und Pflegeprodukte werden unkompliziert und diskret bis an die Haustür geliefert.
Hinter dem Projekt steht Cramer nicht allein: Die Ex-Groupon-Managerin bildet zusammen mit dem ehemaligen BV-Capital-Investor Sebastian Pollok ein kompetentes Team mit reichlich Startup-Erfahrung – beide Gründer waren zuvor u. a. bei Rocket Internet beschäftigt. Hier lernten die beiden, datenbasiert zu arbeiten, und setzten so schon zeitgleich zum Amorelie-Shop-Launch Ende Januar 2013 auf eine Zusammenarbeit mit der nextel BI Solutions GmbH – Business Intelligence von Anfang an mit der All-in-One Business Intelligence-Lösung minubo. „minubo ermöglicht uns, strategische Entscheidungen datenbasiert zu treffen – auf dem sicheren Fundament ganzheitlicher Analysen“, beschreibt Sebastian Pollok. „Das Tool vereint dabei die umfassende und gleichzeitig unternehmensspezifische Ausrichtung einer Enterprise-Lösung mit den Vorteilen eines schnellen Aufsetzens durch das Hosting in der Cloud – für uns das perfekte System.“
Wie entscheidend Business Intelligence schon in einem so frühen Stadium der Unternehmensentwicklung ist, weiß das Team aus langjähriger Erfahrung. „Viele Unternehmen machen den Fehler, die Wichtigkeit von BI gerade in der Aufbauphase stark zu unterschätzen“, beschreibt Pollok, „dabei sind umfassende Analysen des vorhandenen Datenmaterials zur strategischen Ausrichtung gerade für den erfolgreichen Unternehmensaufbau von entscheidender Bedeutung.“
Indem Amorelie seinen Kundinnen ein umfassendes, hochwertiges Shoppingerlebnis bietet und dabei Intimes und Erotisches mit einem allgemeinen Pflege-und-Wohlfühlpaket für jede interessierte Frau verbindet, bleibt der Shop sicherlich noch lange auf Erfolgskurs. Und mit minubo als Analyseinstrument werden dabei auch alle weiteren unternehmensstrategischen Entscheidungen auf ein tragfähiges Fundament gebaut.
Posted by Anne-Katrin Böhme
26.04.2013 § Kommentare deaktiviert § permalink
Wachstum, Internationalisierung, Erschließung neuer Kanäle, nochmal Wachstum: Für den Brillen-Onlinegiganten Mister Spex wird Datentransparenz zum Schlüsselwort, denn nur so kann die strategische Ausrichtung des Unternehmens gerade in Hinblick auf seine immer neuen Herausforderungen beständig überprüft und optimiert werden. Mit der Entscheidung für eine umfassende Business Intelligence (BI) Lösung, umgesetzt in Zusammenarbeit mit nextel BI Solutions, dem eCommerce-Experten im BI-Bereich, hat Mister Spex bereits im vergangenen Jahr den entscheidenden Schritt gemacht – nun geht es in die zweite Runde dieser erfolgreichen Partnerschaft.
Die Erfolgsgeschichte von Mister Spex ist beeindruckend – nach seiner Gründung im Jahr 2008 kann der Onlineshop für Brillen und Kontaktlinsen schon jetzt mehr als 500.000 Kunden und 2012 einen Jahresumsatz von 26 Millionen Euro verzeichnen; eine imposante Umsatzsteigerung von über 50% im Vergleich zum Vorjahr. Damit steht Mister Spex vor immer neuen Aufgaben: Weiteres Wachstum steht auf der Agenda, und zwar in Großbuchstaben. Frisches Geld ist schon geflossen, investiert werden soll vor allem in den internationalen Ausbau des Geschäftsmodells – ein Zeitpunkt, der für viele Unternehmen der verspätete Startschuss ist für das Nachdenken über Business Intelligence. Doch Mister Spex investiert nicht erst jetzt, zum sichereren Umgang mit den immer komplexer werdenden
Geschäftsprozessen, in BI. Schon seit April 2012 arbeitet der Onlineshop mit nextel BI Solutions zusammen und setzt auf deren intelligente Lösungen zur ganzheitlichen, strategieorientierten Analyse seiner Geschäftsdaten.
Dieses Vertrauen hat sich offensichtlich bewährt: Mister Spex will mehr. Mehr BI für mehr Transparenz. Vor allem für die Einführung weiterer BI-Komponenten im Webtracking-Bereich geht es nun in das zweite Kapitel dieser erfolgreichen Kooperation: Die Erschließung neuer Kanäle vor allem im Bereich TV-Werbung macht immer differenziertere Analysen erforderlich, um Fragen nach dem Erfolg von Kampagnen auch im Detail (z. B. hinsichtlich einzelner Kundengruppen) beantworten zu können. Nur so kann das Verhältnis von Erfolg und Kosten langfristig optimiert werden. Gerade vor dem Hintergrund des internationalen Ausbaus wird der ganzheitliche Blick auf die Zahlen natürlich immer wichtiger: Mit nextel konnte Mister Spex dabei einen erfahrenen Partner aus dem BI-Bereich für sich gewinnen, der sich zudem durch umfangreiche Expertise im eCommerce auszeichnet.
Ein Fall für eine neue Brille? Mit der Wahl ihres Partners erweisen sich sowohl der Onlineshop als auch der BI-Dienstleister als äußerst weitsichtig.
Posted by Anne-Katrin Böhme
10.02.2012 § Kommentare deaktiviert § permalink
Die Onlinebranche ist top motiviert in das neue Jahr gestartet. GfK GeoMarketing geht für dieses Jahr von einem Zuwachs der Kaufkraft um 2 Prozent aus. So werden dieses Jahr in Deutschland pro Kopf 413 Euro mehr für Konsum und Lebenshaltungskosten ausgegeben, was einem Plus von 32,8 Mrd. Euro gegenüber letztem Jahr entspricht. Aber wie können sich Onlinehändler einen möglichst großen Anteil dieser Summe sichern? Was sind die Treiber, die Neu- und Bestandskunden dazu bringen, noch mehr Geld im eCommerce auszugeben?
Onlinehändler können sich einen großes Stück vom Kuchen sichern, wenn sie einen der folgenden Trends – oder auch alle drei – richtig umsetzen:
- Multichannel
- Social Shopping
- Return on Influence
Multichannel ist schon seit längerem ein Thema im eCommerce. Online kaufen, in der Filiale retournieren und über das Smartphone einen weiteren Artikel aus dem Sortiment bestellen. Etablierte Einzelhändler – H&M ist auf dem besten Weg dahin – müssen es dieses Jahr schaffen, eine funktionierende Multichannel-Strategie auf zu setzen. Doch wer seinen Kunden anbietet, die online gekauften Artikel in der Filiale zu retournieren, steht erst ganz am Anfang im Multichannel.
Skizzieren wir mal folgendes Szenario: Der Kunde kauft einen Schuh online und retourniert diesen in der Filiale. Dort entdeckt er einen Pulli, den er gerne kaufen würde, der aber nicht mehr in seiner Größe verfügbar ist. Der Kunde kann über ein Terminal die Verfügbarkeit des Artikels in seiner Größe im Onlineshop oder einer anderen Filiale nachfragen. Online ist der Pulli nicht mehr verfügbar, es gibt ihn aber in Filiale 2. Er bestellt also den Pulli in seiner Größe in Filiale 2 und lässt sich diesen nach Hause liefern, weil ihm Filiale 2 zu weit weg ist. Am nächsten Tag bekommt er noch eine E-Mail mit der Information, dass in Filiale 1 und im Onlineshop seine Lieblingsmarke im Sale ist. Da er sowieso in diesem Moment am Rechner sitz, besucht er den Onlineshop und kauft zwei rabattierte Artikel seiner Lieblingsmarke, von denen er einen wieder in der Filiale retourniert. Im Optimalfall beginnt dieser Kreislauf dann wieder von vorn. Multichannel stellt für den eCommerce leider immer noch eine Herausforderung dar, wo doch die Chancen, sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu schaffen sehr groß sind. Wer sichert sich wohl dieses Jahr den ersten Platz auf dem Multichannel-Siegerpodest?
Ein anderer Trend in 2012 ist das Social Shopping, auch Co-Shopping genannt. Ein interaktives Onlineshopping, bei dem man gleichzeitig über VoIP telefoniert, die Artikel über eine integrierte Chatfunktion austauscht und gemeinsam online einkauft. Das Shoppingerlebnis, bei dem man mit Freunden durch die Läden in der City zieht, sich gegenseitig beim Kauf berät und neue Läden empfiehlt, muss endlich auch in der Onlinewelt ankommen. Otto hat bereits mit refashion.de den ersten Shop gelauncht, bei dem sich Nutzer mit ihrem Facebook-Account verbinden können und über eine Chat´n´Shop-Funktion Artikel gemeinsam betrachten und sich zu diesen austauschen können. Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Aber wer entwickelt endlich die passende Software für das Social Shopping, die auch shopübergreifendes einkaufen möglich macht? Ihr Start-Ups da draußen – programmiert doch endlich mal das Skype für das Onlineshoppen!
Das Social Shopping würde dann auch sicherlich einen dritten Trend im eCommerce sehr stark beeinflussen: Return on Influence. Kunden sollen Neukunden in den Shop bringen, indem sie Artikel und den Shop als solchen bewerten und somit zum Kauf motivieren. „Bring-a-Friend“-Belohnungen in Form eines Punktesystems, Spezialrabatten oder Exklusivangeboten für Empfehlungen könnten Anreizsysteme sein. Fakt ist, dass die Beeinflussung von Freunden im Online-Kaufprozess ein ausschlaggebendes Kriterium ist und schließlich zum Kauf führt. Eine wissenschaftliche Studie des ECC Handel hat beispielsweise ergeben, dass die Kaufwahrscheinlichkeit um 39 Prozent steigt, wenn positive Kundenbewertungen im Onlineshop integriert sind (http://www.ecc-handel.de/positive_kundenbewertungen_in_online-shops.php). Es gilt also entsprechende Motivationsmittel zu entwickelt, um den Return on Influence hoch zu fahren und sich somit mehr Kunden zu sichern.
Daher mein Fazit: Die Onlinehändler, die sich zumindest an einen dieser drei Bereiche trauen und umsetzen, werden langfristig die Nase vorn haben. Das Umsetzen aller drei Trends wäre sicherlich am effektivsten, da sich die Trends gegenseitig beeinflussen. Ob Multichannel, Social Shopping oder Return on Influence – diese Trends werden dazu beitragen, dass zukünftig der Anteil des eCommerce am Einzelhandelsumsatz nicht mehr nur bei 7 Prozent liegt.
Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2012 im eCommerce.